What’s in My Bag? – Mein Setup für einen Reavers Football Gameday

von | Apr. 7, 2026 | Allgemein, Sport | 0 Kommentare

Pünktlich zum Home-Opener kehrte auch endlich der Frühling in der Südsteiermark ein und ich musste mir in der Vorbereitung auf den ersten Gameday der Styrian Reavers keine Sorgen über Weather-Protection und Regenschutz machen. Da mein letztes American-Football-Match fast 9 Monate zurücklag, verzichtete ich an diesem Gameday auf Experimente und packte dieses Mal eher weniger als mehr ein.

Für mich ist es beim Football wichtig, immer mit zwei Kameras zu arbeiten: die Hauptkamera mit dem Prime-Objektiv – in meinem Fall eine Canon EOS R6 Mk III mit einem 300mm f/2.8 Teleobjektiv – und eine Zweitkamera mit einer kürzeren Brennweite für Spielsituationen, bei denen ich nahe am Geschehen bin. Gut 90 Prozent aller Shots fange ich mit meiner Prime-Kamera ein. Die Canon R6 Mk III ist hier ein absolutes Wunderwerk in Sachen Preis-Leistung, da sie in den meisten Situationen den Canon-Flaggschiffkameras um nichts nachsteht und absolut zuverlässig performt. Besonders in Kombination mit einem Prime-Sport-Teleobjektiv wie dem 300mm f/2.8 funktioniert es wunderbar, Spielsituationen einzufangen und durch die Lichtstärke eine professionelle Tiefenunschärfe zu erzeugen.

Die Zweitkamera ist vor allem dann vonnöten, wenn sich eines der Teams der Endzone annähert und die Spieler nicht mehr in den Bildausschnitt des Teleobjektivs passen. In diesen Fällen lege ich die Hauptkamera beiseite und wechsle auf die andere. An diesem Tag war das meine Canon EOS R6 mit einem 85mm f/1.8 Objektiv. Alternativ verwende ich hier auch gerne ein 24–105mm oder ein 70–200mm Objektiv, habe mich an diesem Tag jedoch für das 85mm entschieden, da es erstens die gewichtsparendste Option und zweitens eine gute Linse für Spielerportraits ist.

Viele meiner Shots entstehen aber bereits lange vor dem Kick-off. Bei der Vorbereitung, dem Warm-up, dem Facecheck und dem Entrance verzichte ich temporär auf eine zweite Kamera, da ich die Abläufe kenne und in meiner Position nicht auf den Spielfeldrand begrenzt bin. Hier habe ich vor allem das Tamron 70–200mm f/2.8 im Einsatz. Ein 70–200mm Objektiv ist hier ein No-Brainer, denn neben der guten Brennweitenabdeckung hat es auch das perfekte Bokeh, um Spieler freizustellen.

Für die Zeit in der Halbzeitpause sowie nach dem Match wechselte ich an diesem Tag auf das 40mm f/2.8 Pancake-Objektiv. Entscheidungsgrund hierfür sind vor allem die kleinen und kompakten Abmessungen. Wenn ich mich für einige Shots durch den Zuschauerraum bewege, bin ich froh, nicht ständig darauf achten zu müssen, irgendwo mit der Kamera anzuecken. Abgesehen davon bewirkt das kleine Canon Pancake oft Wunder: Es ist schnell, scharf und zuverlässig – perfekt, um noch einige Snapshots abseits des Hauptgeschehens einzufangen.

What’s in my Bag:

Kameras:

  • Canon EOS R6 Mk III
  • Canon EOS R6

Objektive:

  • Canon 300mm f/2.8 (mit Adapter EF auf RF)
  • Tamron 70–200mm f/2.8 (mit Adapter EF auf RF)
  • Canon 40mm f/2.8 (mit Adapter EF auf RF)
  • Meike 85mm f/1.8

What was not in my Bag?

Sunscreen, Unfortunately.

Raphael Sperl